Liechtensteinisches
Urkundenbuch
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Regesten: 1431-1440

17. März 1431

"Durch Schreiben vom 11. März (dominica lætare) hatte Bern die von Luzern und andere Eidgenossen auf diesen Tag eingeladen zur Teilnahme an der Vermittlung, welche Zürich und Schwyz daselbst zwischen dem Grafen Friedrich [VII.] von Toggenburg, ihrem Burger und Landmann, und Junker Wolfhart [V.] von Brandis, Berns Burger, wegen etwas eingetretener Unfreundschaft versuchen wollten."

Archiv: Staatsarchiv Luzern – Signatur: StaatsA Luzern, Missive – Regest: Eidg. Abschiede II, S. 89, Nr. 135 (mit dem Vermerk: "Die Akten fehlen").

3. Mai 1431

Peter von Greifensee kauft von Frick Schellang zu Kempten und Kaspar Schellenberg den Drittel des Weinzehnten zu Vaduz, welches Lehen dem Wolfhart [V.] von Brandis gehört, um sechshalbhundert Pfund Heller Feldkircher Währung.

Archiv: Stiftsbibliothek St. Gallen – Signatur: StiftsB St. Gallen, Nachlass Tschudi, Cod. Nr. 659, S. 412 [zit. n. Müller, Flums, S. 60] – Regest: LUB II (cg) n. Müller a. a. O. – Lit.: Müller a. a. O.

12. Oktober 1431

König Sigmund erlaubt dem Grafen Friedrich [VII.] von Toggenburg für den Fall, dass er ohne Nachkommen bleibt, sein Erbe verschiedenen namentlich aufgeführten Personen u. a. den Kindern des von Brandis zuzuhalten.

Archiv: Österreichisches Staatsarchiv: Haus-, Hof- und Staatsarchiv (Wien) – Signatur: HHStA Wien, Reichsregister J, fol. 166r [zit. n. Reg. Imp. XI/2, 8912, S. 199] – Eintrag – Druck: Wartmann, Lütisburger Copialbuch Nr. 60, S. 173f. – Regest: LUB II (cg) n. Wartmann a. a. O.; Reg. Imp. a. a. O.

9. April 1432

Haintzmann Siegler, Ammann des Wolfhart von Brandis im Walgau, siegelt zusammen mit Johannes Kindli, Ammann des Grafen Heinrich von Werdenberg-Sargans im Walgau, einen Urfehdebrief des wegen einer grossen strafwürdigen Sache im Gefängnis des Grafen Wilhelm von Montfort-Tettnang in Bludenz gefangen gehaltenen und auf Bitten seiner Freunde und anderer ehrbarer Leute freigelassenen Hans Jos aus dem Montafon.

Archiv: Vorarlberger Landesarchiv (Bregenz) – Signatur: VLA, 10032 (StadtA Bludenz) – Or. (Pg.) – Edition: LUB II digital (Auszug) – Regest: LUB II (cg).

30. Juni 1433

Wofhart von Brandis entscheidet die zwischen den Dorfleuten von Ludesch und seinen in sechs Höfen siedelnden Walsern auf dem Ludescherberg herrschenden Konflikte um Weide-, Alpauftrieb-, Weg- und Hofstattrechte und legt die Sanktionen und Bussen bei Missachtung seiner Entscheidung sowie den von den Walsern den Ludeschern zu zahlenden Erbzins fest.

Archiv: Vorarlberger Landesarchiv (Bregenz) – Signatur: VLA, 4183 (GemA Ludesch) – Or. (Pg.) – Edition: LUB II digital (Auszug) – Regest: LUB II (cg).

19. Juli 1433

Graf Wilhelm [V.] von Montfort-Tettnang quittiert für seine Ehefrau Kunigunde [von Werdenberg-Bludenz] und deren Schwestern, [Agnes, Gemahlin des Grafen Eberhart von Kirchberg, Verena, Gemahlin Wolfhart V. von Brandis, Margarethe, Gemahlin Thürings von Arburg, und Katharina, Witwe des Hans von Sax-Misox], dass Herzog Friedrich die ihnen an der Kaufsumme von Bludenz und Montafon noch schuldigen 4000 rhein. Gulden bezahlt hat.

Regest: Krüger, 836; Lichnowsky V, 3230.

20. Juli 1433

Herzog Friedrich [von Österreich] weist dem Grafen Wilhelm [V.] von Montfort jene 4000 Gulden – um die er ihn von Kunigunden, seiner Gemahlin, Agnes, Graf Eberharts von Kirchberg Gemahlin, Katharina, weiland des Grafen Hans von Sax-Misox Witwe, Verenen, Wolfhart [V.] von Brandis Hausfrau, und Margareten, Türings von Arburg Hausfrau, allen fünf Schwestern und weiland Graf Albrechts [III.] von Werdenberg Töchtern, denen er diese Summe an dem Kauf von Bludenz, Montafun, Bürs und des Hofes zu St. Peter schuldet, gelöset, – auf der Herrschaft Bludenz und dem Tal Montafon an.

Regest: Krüger, 838; Lichnowsky V, 3232.

29. September 1433

Bischof Johannes [IV.] von Chur und Herzog Friedrich von Österreich vereinbaren, den zwischen ihnen herrschenden Konflikt durch ein Schiedsgericht unter dem Vorsitz von Wolfhart [V.] von Brandis schlichten zu lassen.

Archiv: Österreichisches Staatsarchiv: Haus-, Hof- und Staatsarchiv (Wien) – Signatur: HHStA Wien (ohne weitere Signatur-Angabe) [zit. n. Thommen, Urk. aus österr. A III, 242] – Or. (Pg.) – Druck: Thommen a. a. O. – Regest: LUB II (cg) n. Thommen a. a. O.; Ritter, Urk., S. 73.

11. Dezember 1433

Ulrich Grapser und seine Frau Ursula Ott von Thüringen verkaufen mit Zustimmung von Haintzmann Siegler, Ammann in Ludesch,  dem Wolfhart von Brandis für 8 Pfund Pfennig einen auf ihren eigenen Gütern in Thüringen gelegenen Zins von acht Fudern Mist.

Archiv: Vorarlberger Landesarchiv (Bregenz) – Signatur: VLA, 3592 (Vogteiamt Feldkirch) – Or. (Pg.) – Edition: LUB II digital – Regest: LUB II (cg).

1433

Wolfhart [V.] von Brandis verleiht dem Stephan Miller von Thüringen ein Gut mit Haus und Hofstätte und eine Säge in Thüringen.

Archiv: Vorarlberger Landesarchiv (Bregenz) – Signatur: VLA, RH Blumenegg Hs. Nr. 162, Lit. H. (Abschrift) [zit. n. Tiefenthaler, Blumenegg Hs. 162, S. 1] – Regest: LUB II (cg) n. Tiefenthaler a. a. O.

5. Januar 1434

Wolfhart von Brandis revidiert mit Zustimmung der Dorfleute von Ludesch und der betroffenen Walser seine am 30. Juni 1433 gefällte Entscheidung hinsichtlich der Weg- und Hofstattrechte für die in sechs Höfen siedelnden Walser auf dem Ludescherberg.

Archiv: Vorarlberger Landesarchiv (Bregenz) – Signatur: VLA, Nr. 6288 (ohne Herkunftsangabe); Nr. 4184 (GemA Ludesch) – 2 Or. (Pg.) – Edition: LUB II digital (Auszug) – Regest: LUB II (cg).

27. Januar 1434

Haintzman Siegler von Ludesch, Ammann des Wolfhart von Brandis im Walgau, sie­gelt zusammen mit Claus von Gasätsch von Nüziders den Urfehdebrief des am Silberberg im Montafon wohnhaften Bludenzer Ausburgers Claus Haim, der durch Heinrich Gab­ler, Vogt des Grafen Wilhelms von Montfort-Tettnang in Bludenz, wegen Betrug und Bos­heit ins Gefängnis gebracht und auf Bitten seiner Freunde und anderer frommer Leute freigelassen wurde.

Archiv: Vorarlberger Landesarchiv (Bregenz) – Signatur: VLA, Nr. 10034 (StadtA Bludenz) – Or. (Pg.) – Edition: LUB II digital (Auszug) – Auszug: Niederstätter, Urfehdebriefe Nr. 12, S. 30 (irrt. zum 3. März 1434) – Regest: LUB II (cg).

28. Februar 1434

Kaiser Sigmund bestätigt dem Grafen Friedrich von Toggenburg die ihm am 12. Oktober 1431 gegebene Erlaubnis für den Fall, dass er ohne Leibeserben sterbe, seine Grafschaft, Herrschaften und Pfandschaften testamentarisch vermachen zu dürfen, und zwar seiner Gemahlin Elisabeth geb. von Matsch, den Grafen von Sargans, den von Rhäzüns, den von Höwen, den Kindern des Grafen Wilhelm von Montfort-Bregenz, des Grafen Eberhard von Kirchberg, des Grafen Wilhelm von Montfort-Tettnang, des Grafen Hans von Sax, des von Brandis und des von Aarburg und zwar ihne allen zusammen oder einzeln zu vererben.

Archiv: Österreichisches Staatsarchiv: Haus-, Hof- und Staatsarchiv (Wien) – HHStA Wien, Reichsregister K, fol. 76r [zit. n. Reg. Imp. XI/2, 10105, S. 277] – Eintrag – Regest: Reg. Imp. a. a. O.

10. April 1434

Gräfin Katherina von Sax-Misox und ihre beiden Söhne Heinrich und Hans versprechen ihrem Schwager Wolfhart [V.] von Brandis, ihn gegen die von ihrem Schwager Graf Wilhelm von Montfort gerichtlich geltend gemachten Ansprüche an den ihm verkauften Anteil der Burgen Alt- und Neuschellenberg zu unterstützen.

Archiv: Liechtensteinisches Landesarchiv (Vaduz) – Signatur: LLA, U11 – Or. (Pg.) – Druck: Ospelt, Reg. RegierungsA, JBL 26, 1 (Auszug) – Edition: LUB II digital – Regest: LUB II (cg) – Lit.: Kaiser/Brunhart 1, S. 256f. (230f.).

20. April 1434

Henni am Bach, gesessen zu Vaduz, verkauft mit Hand, Gunst und Willen seines Herrn Wolfharts von Brandis, des Ältern, Freiherrn, seinem Tochtermann Erasmus Kluntz zu Vaduz und seiner Tochter, der Ehefrau Margaritha und ihren Erben seine eigenen Liegenschaften zu Vaduz: die Hofraite mit dem Kärr, mit Gemäuer, Haus, Hof und Stall, den Baumgarten zu Vaduz und ein Hausmad Wiese in der Kolom um 24 Pfund Pfennig Constanzer Münze. Gegeben am Dienstag vor Georg 1434.

Archiv: Staatsarchiv Schwyz – Signatur: StaatsA Schwyz, Urk. Nr. 385 – Or. (Pg.) – Regest: StaatsA Schwyz Urkundensammlung Nr. 385 (Internet).

30. April 1434

Kaiser Sigmund konfirmiert und erneuert dem Grafen Heinrich [IX. (II.)] von Werdenberg-Sargans für ihn selbst und seinen Bruder Graf Rudolf [VII. (IV.) ] von Werdenberg, Dompropst zu Chur, alle von den früheren Kaisern den Grafen von Werdenberg verliehenen Gnaden, Freiheiten, Rechte, Privilegien und Pfandschaften, mit Namen "Sunnenberg" und das Gericht mit dem Hochgricht "Guggeiss" und dem Bann, item die Grafschaft Vaduz, item die Grafschaft der Pfandschaft zu Sargans, item die hohen Ge-richte mit dem Bann und Gerichten zu Obervaz, zu Domleschg "Ortenstein halb, hie disent dem Rhin", item die Gerichte und Hochgerichte mit dem Bann zu Schams, am Berg und am Grund, mit allem Zubehör, item die Grafschaft Langenberg, genannt Lax, so Pfandschaft ist von der Herrschaft Österreich.

Druck: Tschudi, Chronicon (Stettler) 9, S. 263-265 – Regest: Krüger, 844; Wegelin, Reg. Pfävers, 461.

7. September 1434

Ein Schiedsgericht unter dem Vorsitz von Hans Ulrich von Ems entscheidet aufgrund von Kundschaften die zwischen den beiden Kirchspielen Wartau und Sevelen herrschenden Weide- und Nutzungskonflikte und legt den Grenzverlauf fest mit ausdrücklichem Vorbehalt, dass dadurch keine Rechte der beiden angrenzenden Grafschaften Sargans und Werdenberg sowie solche von Wolfhart von Brandis und seinen Untertanen in Triesen beeinträchtigt werden sollen.

Archiv: Ortsgemeindearchiv Sevelen – Signatur: OrtsgemA Sevelen, ohne weitere Signatur (Mitt. mg/Trübbach) – Or. (Pg.) – Regest: LUB II (cg) n. Transkr. mg/Trübbach.

12. November 1434

Bischof Johannes [IV.] und das Domkapitel von Chur sowie Herzog Friedrich vereinbaren, den zwischen ihnen herrschenden Konflikt durch Herzog Albrecht von Österreich schlichten zu lassen und, falls dieser seinen Rechtsspruch nicht innerhalb eines Jahres fällt, an ein Schiedsgericht unter dem Vorsitz von Wolfhart [V.] von Brandis zu gelangen.

Archiv: Tiroler Landesarchiv (Innsbruck) – Signatur: TLA, I Nr. 5930 [zit. n. Auer, Regestensammlung TLA Liechtenstein, 1a, S. 7] – Or. (Pg.) – Druck: Thommen, Urk. aus österr. A III, 253 – Regest: LUB II (cg) n. Thommen a. a. O.; Auer a. a. O.; Ritter, Urk., S. 87.

13. Dezember 1434

Abt Dietrich und der Konvent des Benediktinerklosters Trub versprechen die Rückzahlung von 200 Gulden, die Wolfhart von Brandis ihnen von den um 1100 Gulden an das Kloster Interlaken verpfändeten Korn- und Weinquarten zu Bolligen und Thun unter Vorbehalt des Lösungsrechts durch die Bischöfe von Konstanz geliehen hat, falls dieser die Pfandschaft auszulösen gezwungen wäre, und stellen dafür ihr Gut "zem Fankhus" und den übrigen Klosterbesitz zu Unterpfand.

Archiv: Staatsarchiv Třeboň (Wittingau, Tschechien) – Signatur: StaatsA Třeboň, CizÍ Rody Nr. 130 – Or. (Pg.) – Edition: LUB digital – Regest: LUB II (cg).

21. Oktober 1435

Die Dorfgenossen von Schnifis bescheinigen die von den Söhnen des verstorbenen Kirchgenossen Hans Gantner um 10 Pfund Pfennig erfolgte Ablösung eines an den Kirchenpfleger auszurichtenden jährlichen Zinses von 10 Schilling, der in einem unter dem Vorsitz von Wolfhart von Brandis am 20. Juni 1433 erlassenen Schiedsgerichtsurteil über einen zwischen ihnen und den Gantnern herrschenden Weidekonflikt für den Verzicht ihres Weiderechts auf deren Gütern vereinbart worden war.

Archiv: Vorarlberger Landesarchiv (Bregenz) – Signatur: VLA, Nr. 3594 (Vogteiamt Feldkirch) – Abschr. (Pap.) – Edition: LUB digital (Auszug) – Regest: LUB II (cg).

Februar 1436

"Im Hornung des Jahres 1436 begab er sich [Friedrich VII. von Toggenburg] von Feldkirch nach Sargans; ihn geleiteten Wolfhart [V.] von Brandis, Niklaus von Wattenwil, Venner der Stadt Bern, Petermann von Greifensee, Rudolph Nussbaum, Schultheiss von Walenstadt, Wilhelm Fröwis von Feldkirch, Kaspar Lechler, sein Schreiber. Er hatte die vornehmsten Amtleute aus dem Toggenburg und von Uznach nach Sargans beschieden und sezte hier in Gegenwart derselben seinen Schwager Wolfhart [V.] von Brandis zum Herrn und Erben von Toggenburg und Uznach ein, empfahl ihm, das Bürgerrecht mit Zürich die nächsten fünf Jahre nach seinem Tode zu halten und sodann in ein ewiges und ausschliessliches Landrecht mit Schwyz und Glarus zu treten. Nichts ward aber schriftlich aufgesetzt und allen Anwesenden Geheimhaltung der Sache befohlen."

Lit.: Kaiser/Brunhart 1, S. 270 (243).

30. März 1436

Graf Heinrich von Sax verleiht an Hans Nussbaum und seine Frau Margaretha Henni Zehntrechte und Güter in Schaan und Vaduz, welche die verstorbene Margaretha Vaistli, die Frau des Walter Henni, zu Lehen gehabt hatte.

Archiv: Stiftsarchiv St. Gallen – Signatur: StiftsA SG, RR.1.B.7. – Or. (Pg.) – Druck: Büchel, Urk. Kloster St. Johann, 13 (Auszug) – Transkription: LUB II (cg) – Regest: LUB II (cg); UB St. Gallen V, 3910 – Abschrift: LLA, U89/8.

19. September 1436 (1)

In der zwischen Herzog Friedrich IV. von Österreich und den Vertretern der Witwe Friedrichs [VII.] von Toggenburg, Elisabeth von Matsch, geschlossenen Vereinbarung über die Erbschaftsregelung bezüglich der Stadt und Herrschaft Feldkirch wird deren Übergabe an die Bevollmächtigen des Herzogs, Ulrich von Matsch und Wolfhart [V.] von Brandis, beschlossen.

Druck: Bergmann, Urk., 63 – Regest: LUB II (cg) n. Bergmann a. a. O. – Lit.: Bütler, Brandis, S. 85; Kaiser/Brunhart 1, S. 271 (244).

19. September 1436 (2)

Zusatzvereinbarung hinsichtlich der zwischen dem Herzog Friedrich IV. von Österreich und der Witwe Friedrichs [VII.] von Toggenburg, Elisabeth von Matsch, beschlossenen Übergabe der Stadt und Herrschaft Feldkirch an die Bevollmächtigen des Herzogs, Ulrich von Matsch und Wolfhart [V.] von Brandis.

Druck: Bergmann, Urk., 64 – Regest: LUB II (cg) n. Bergmann a. a. O.

28. September 1436

Die Witwe Friedrichs von Toggenburg, Elisabeth von Matsch, bestätigt der Stadt Feldkirch die Auslösung aus der toggenburgischen Pfandschaft durch Herzog Friedrich von Österreich und fordert sie auf, dem Vogt Ulrich von Matsch und Wolfhart von Brandis anstelle des Herzogs zu huldigen.

Archiv: Stadtarchiv Feldkirch – Signatur: StadtA Feldkirch, 88 – Or. (Pap.) – Edition: LUB II digital – Regest: LUB II (cg); Reg. Sang. Nr. 1478.

23. Oktober 1436

Verzeichnis der von Ulrich von Matsch und Wolfhart [V.] von Brandis als Vertreter des Herzogs Friedrich IV. von Österreich von der Witwe Friedrichs [VII.] von Toggenburg, Elisabeth von Matsch, übernommenen Briefe.

Druck: Bergmann, Urk., 73 – Regest: LUB II (cg) n. Bergmann a. a. O.

1436 (1)

Vergebens versucht der von Herzog Friedrich IV. von Österreich nach Zürich entsandte Wolfhart [V.] von Brandis die Aufhebung der gegen die Sarganserländer erlassenen Getreidesperre zu erreichen.

Druck: Tschudi, Chronicon (Iselin) II, S. 220 – Regest: LUB II (cg) n. Kaiser/Brunhart 1, S. 272 (245) – Lit.: Kaiser/Brunhart a. a. O.; Lichnowsky V, S. 274.

1436 (2)

Ein Herr von Brandis nimmt an einem Turnier in Stuttgart teil, das anlässlich der Heirat von Ulrich von Württemberg mit Elisabeth. Herzogin von Bayern. stattfindet.

Druck: Zimmerische Chronik I, S. 314f. – Regest: LUB II (cg) n. Zimmerische Chronik a. a. O.

18. Februar 1437

Schreiben von Graf Wilhelm [V.] von Montfort-Tettnang und Wolfhart [V.] von Brandis an die Eidgenossen betreffend die Bitte, Glarus und Schwyz bei ihren mit dem Toggenburg, Uznach und Gaster geschlossenen Landrechten zu belassen, da dies der Wille des verstorbenen Grafen Friedrich VII. von Toggenburg gewesen sei.

Archiv: Staatsarchiv Luzern – Signatur: StaatsA Luzern, Missive (ohne weitere Signatur-Angabe) [zit. n. Eidg. Abschiede II, S. 116, Nr. 182] – Regest: LUB II (cg) n. Bütler, Brandis, S. 90; Eidg. Abschiede a. a. O. – Lit.: Bütler a. a. O.

25. Februar 1437

Graf Wilhelm von Montfort, Herr zu Tettnang, Vogt Ulrich von Matsch, Graf zu Kirchberg und Hauptmann an der Etsch, Freiherr Wolffhart von Brandis, Ulrich Isenhofer, Vogt zu Feldkirch, und Hans Rad, Ammann zu Feldkirch, erklären, dass sie im Namen von Herzog Friedrich dem Älteren von Österreich in dessen Konflikt mit den Leuten von Walenstadt, Flums, Mels, Ragaz und Gretschins einen Waffenstillstand abgeschlossen haben, gültig bis übernächsten Weihnachtstag. Auf Johannes [24. Juni] wird ein gültiger Tag nach Feldkirch angesetzt. Herzog Friedrich behält die Schlösser Freudenberg und Nidberg und darf sie versorgen, nicht aber an Nidberg bauen.

Archiv: Staatsarchiv Zürich – Signatur: StaatsA Zürich, C I Nr. 1547 – Abschr.– Regest: Urkundenregesten Zürich, 8072 – Lit.: Bütler, Brandis, S. 90 (Anm. 1).

9. März 1437

Erster Spruch der 19 eidgenössischen Schiedboten zwischen Zürich und der Gräfin von Toggenburg einerseits und den Ländern Schwyz und Glarus anderseits in der Toggenburger Erbschaftsangelegenheit. Gegeben zu Luzern am Samstag vor Mitte Fasten.

Archiv: Staatsarchiv Schwyz – Signatur: StaatsA Schwyz, Urk. Nr. 398 – Or. (Pg.) – Regest: StaatsA Schwyz Urkundensammlung Nr. 398 (Internet).

11. April 1437 (1)

Die Erben Friedrichs VII. von Toggenburg, Graf Wilhelm [V.] von Montfort-Tettnang für sich und im Namen seiner Frau Kunigunde von Werdenberg-Bludenz, Ulrich von Rhäzüns, Ulrich von Matsch im Namen seiner Mutter Margareta von Raron geb. von Rhäzüns, Wolfhart [V.] von Brandis im Namen seiner Frau Verena von Werdenberg-Bludenz, Heinrich von Sax-Misox im Namen seiner Mutter Katharina von Werdenberg-Bludenz und Türing von Arburg im Namen seiner Frau Margareta von Werdenberg-Bludenz schliessen ein Landrecht mit Schwyz und Glarus.

Archiv: Staatsarchiv Schwyz; Stiftsarchiv St. Gallen – Signatur: StaatsA Schwyz, Urk. Nr. 399; StiftsA St. Gallen (ohne weitere Signatur-Angabe) [zit. n. Vanotti, Montfort/Werdenberg Reg., 217] – Druck: Urkundensammlung Glarus II, 206; III (Nachträge), S. 223; Tschudi, Chronicon (Stettler) 10, S. 112-119 – Regest: LUB II (cg) n. Krüger, 864; Eidg. Abschiede II, S. 116ff., Nr. 184 (mit ausführlicher Inhaltsangabe); Vanotti a. a. O. – Lit.: Bütler, Brandis, S. 90.

11. April 1437 (2)

Die Erben des verstorbenen Grafen Friedrich von Toggenburg, Graf Wilhelm [V.] von Montfort-Tettnang im Namen seiner Frau Kunigunde von Werdenberg, Ulrich von Rhäzüns, Ulrich von Matsch im Namen seines Vetters Ulrich von Matsch des Älteren sowie im Namen seiner Mutter Margareta von Raron, geborene von Rhäzüns, Wolfhart [V.] von Brandis der Ältere im Namen seiner Frau Verena von Werdenberg, Graf Heinrich von Sax-Misox, im Namen seiner Mutter Katharina von Werdenberg, und Türing von Arburg, im Namen seiner Frau Margareta von Werdenberg, bestätigen, dass ihnen von der Witwe des Grafen Friedrich von Toggenburg, Elisabeth von Matsch, mit Ausnahme ihres väterlichen Erbes, der Morgengabe und Haimsteuer vor dem Gericht in Feldkirch die ganze Erbschaft übertragen worden sei, versprechen, diese bei ihren Rechten zu schützen, und vereinbaren, bei auftauchenden Erbstreitigkeiten sich dem Urteil eines unter der Leitung von Landammann Ital Reding von Schwyz stehenden Schiedsgerichts zu unterwerfen.

Archiv: Schlossarchiv Churburg – Signatur: SchlossA Churburg (ohne weitere Signatur-Angabe) [zit. n. Thommen, Urk. aus österr. A III, 276 (I)] – Druck: Thommen a. a. O. – Regest: LUB II (cg) n. Thommen a. a. O.

11. April 1437 (3)

Ulrich von Rhäzüns bestätigt, dass mit seiner und der Zustimmung der übrigen Erben des verstorbenen Grafen Friedrich [VII.] von Toggenburg, Graf Wilhelm [V.] von Montfort-Tettnang im Namen seiner Frau Kunigunde von Werdenberg, Ulrich von Matsch im Namen seines Vetters Ulrich von Matsch des Älteren sowie im Namen seiner Mutter Margareta von Raron, geborene von Rhäzüns, Wolfhart [V.] von Brandis der Ältere im Namen seiner Frau Verena von Werdenberg, Graf Heinrich von Sax-Misox im Namen seiner Mutter Katharina von Werdenberg und Türing von Arburg im Namen seiner Frau Margareta von Werdenberg die Übergabe der Toggenburgischen Erbschaft sowie des Eigenbesitzes der Witwe Elisabeth von Matsch an ihren ältesten Bruder Ulrich von Matsch erfolgt sei, dass er und seine nächsten Verwandten als Erben anerkannt worden seien und dass man bei auftauchenden Erbstreitigkeiten sich dem Urteil eines unter der Leitung von Landammann Ital Reding von Schwyz stehenden Schiedsgerichts zu unterwerfen vereinbart habe.

Archiv: Schlossarchiv Churburg – Signatur: SchlossA Churburg (ohne weitere Signatur-Angabe) [zit. n. Thommen, Urk. aus österr. A III, 276 (II)] – Druck: Thommen a. a. O. – Regest: LUB II (cg) n. Thommen a. a. O.

23. April 1437

Die von den Schwyzern auf einem Gerichtstag zu Luzern als Zeugen beigebrachten Wolfhart [V.] von Brandis, Petermann von Greifensee und der Berner Venner Nikolaus von Wattenwil bezeugen unter Eid, dass der verstorbene Graf Friedrich [VII.] von Toggenburg die Landrechte mit Glarus und Schwyz gewünscht habe.

Archiv: Staatsarchiv Zürich; Staatsarchiv Schwyz – Signatur: StaatsA Zürich, C I Nr. 670; StaatsA Schwyz, Urk. Nr. 400 – 2 Or. (Pg.) – Druck: Tschudi, Chronikon (Stettler), 10, S. 119f.; Eidg. Abschiede II, Beilage Nr. 11; Urkundensammlung Glarus II, 207 – Regest: LUB II (cg) n. Bütler, Brandis, S. 90f.; Urkundenregesten Zürich, 8091 – Lit.: Bütler a. a. O.; Kaiser/Brunhart 1, S. 274 (247); Wegelin, Toggenburg I, S. 224ff.

30. April 1437

Vogt Ulrich von Matsch, Graf zu Kirchberg und Hauptmann an der Etsch, und Freiherr Wolfhart von Brandis mahnen Bürgermeister und Rat der Stadt Zürich im Namen aller Erben aufgrund des Burgrechts mit dem verstorbenen Graf Friedrich von Toggenburg, das die Erben miteinschliesst und 5 Jahre über eine allfällige Aufkündung hinaus gültig bleibt [vgl. URStAZ V nr. 6081], bei Bedarf gegen die Herren von Sigberg Hilfe und Beistand zu leisten, welche Ansprüche auf das Erbe von Graf Friedrich von Toggenburg geltend machen und alle Rechtgebote zurückgewiesen haben. Bitte um Antwort.

Archiv. Staatsarchiv Zürich – Signatur: StaatsA Zürich, A 339.1 Nr. 8 – Or. (Pap.) – Regest: Urkundenregesten Zürich, 8096.

2. Mai 1437

Hans Siglar von Ludesch und Guta Zollerin verkaufen mit Willen ihres Vogtes Aebli Winnmann dem Junker Hans Thumben dem Jüngeren von Nüwburg ihren halben Zehnten zu Düns. Siegelt Hans Siglar, Wolfhart [V.] von Brandis und Rud. Rudberg, Vogt zu Bludenz. Dat. Donstag nach Phil. u. Jak.

Regest: Morel, Reg. Einsiedeln, 767.

3. Mai 1437

Bürgermeister und Rat der Stadt Zürich antworten Vogt Ulrich von Matsch, Graf zu Kirchberg und Hauptmann an der Etsch, und Junker Wolfhart von Brandis, Freiherr, auf ihr Schreiben wegen der Ansprüche des Herren von Sigberg gegenüber den Erben von Graf Friedrich von Toggenburg [URStAZ VI Nr. 8096] und weisen die Mahnung zur Hilfeleistung als ungültig zurück unter Hinweis darauf, dass der Toggenburger über ein Jahr vor seinem Tod das Burgrecht auf seine Frau Elisabeth von Matsch als seine einzige rechtmässige Erbin übertragen hat [vgl. URStAZ VI Nr. 7611-7612], für die es nun 5 Jahre über seinen Tod hinaus in Kraft bleibt.

Archiv: Staatsarchiv Zürich – Signatur: StaatsA Zürich, A 339.1 Nr. 10 – Konzept (Pap.) – Regest: Urkundenregesten Zürich, 8101.

11. Mai 1437

Ulrich von Matsch und Wolfhart [V.] von Brandis rufen als Bevollmächtigte des Herzogs Friedrich IV. von Österreich im Namen aller toggenburgischen Erben Schwyz und Glarus gegen Zürich zu Hilfe.

Archiv: Staatsarchiv Zürich – Signatur: StaatsA Zürich, Zürichkrieg (ohne weitere Signatur-Angabe) [zit. n. Bütler, Brandis, S. 91] – Regest: LUB II (cg) n. Bütler a. a. O. – Lit.: Bütler a. a. O. – Bem. Nach Auskunft des StaatsA Zürich (Christian Sieber) ist das Dokument im StaatsA Zürich nicht auffindbar, der von Bütler angegebene Standort dürfte falsch sein, ev. im StaatsA Schwyz zu finden. Eine Überprüfung der Urkundensammlung im StaatsA Schwyz (Internet) ergab jedoch kein Ergebnis.

25. Mai 1437

Die Erben Friedrichs [VII.] von Toggenburg, Graf Wilhelm [V.] von Montfort-Tettnang im Namen seiner Frau Kunigunde von Werdenberg-Bludenz, Ulrich von Rhäzüns, Ulrich von Matsch im Namen seiner Mutter Margareta von Raron geb. von Rhäzüns, Wolfhart [V.] von Brandis im Namen seiner Frau Verena von Werdenberg-Bludenz, Heinrich von Sax-Misox im Namen seiner Mutter Katharina von Werdenberg-Bludenz und Türing von Arburg im Namen seiner Frau Margareta von Werdenberg-Bludenz verpfänden zur Bezahlung der Erbschaftsschulden die erbweise an sie gefallene Grafschaft Uznach für 1000 Gulden an Glarus und Schwyz.

Archiv: Staatsarchiv Schwyz – Signatur: StaatsA Schwyz, Urk. Nr. 406 – Or. (Pg.) – Regest: LUB II (cg) n. Eidg. Abschiede II, Nr. 189; StaatsA Schwyz Urkundensammlung Nr. 406 (Internet).

1. Juni 1437

Freiherr Wolfhart von Brandis der Ältere schreibt an Schwyz, dass er, ebenso wie Glarus, zusammen mit dem Hauptmann Ulrich von Matsch bereits vor kurzem (und auch im Namen seiner Miterben) gemahnt hat, nachdem er von "guoten gûnnern" vor den feindlichen Absichten der Zürcher gewarnt worden war. Heute nun waren der Freiherr Ulrich Brun von Rhäzüns und Graf Heinrich von Sax-Misox, die mit zu den Erben gehören, mit dem Abt von Disentis und anderen ehrbaren Leuten in Maienfeld und begehrten, dass die Toggenburger Erbschaftsfrage rasch geklärt werde. Es ist zu vermuten, dass sie mit Hilfe des Grauen Bundes und der Zürcher auf die Schlösser Belfort, Marschlins und Maienfeld greifen wollen. Brandis mahnt die Adressaten deshalb, "mit macht und ratt" Hilfe und Beistand zu leisten.

Archiv: Staatsarchiv Zürich – Signatur: StaatsA Zürich, A 29.1 Mappe 3 – Abschr. (Pap.) – Regest: Urkundenregesten Zürich, 8114.

20. Juni 1437

Wolfhart [V.] von Brandis verkauft im Einverständnis mit seinem Sohn seinen Anteil an den Herrschaften Diemtigen und Wimmis für 1500 Gulden an den Berner Burger Franz von Scharnachthal, mit dem er diese gemeinschaftlich besass.

Archiv: Staatsarchiv Bern – Signatur: StaatsA Bern (ohne weitere Signatur-Angabe) [zit. n. Bütler, Brandis, S. 100 (Anm. 2)] – Regest: LUB II (cg) n. Bütler a. a. O. – Lit.: Bütler a. a. O.; Kaiser/Brunhart 1, S. 279f. (252); Sinner, Scharnachthal, S. 275f.

27. Juni 1437

Wolfhart [V.] von Brandis und seine Frau Verena von Werdenberg-Bludenz lösen gemäss dem Entscheid eines aus Berner Ratsherren gebildeten Schiedsgerichts alle Ansprüche Graf Wilhelms von Montfort-Tettnang und seiner Frau Kunigunde von Werdenberg-Bludenz auf den fünften Teil der zwei Festen Schellenberg und Eschnerberg samt den dazugehörigen Leuten und Gütern um 1'000 rheinische Gulden aus.

Archiv: Staatsarchiv Schwyz – Signatur: StaatsA Schwyz, Urk. Nr. 408 – Regest: LUB II (cg) n. Bütler, Brandis, S. 80; StaatsA Schwyz Urkundensammlung Nr. 408 (Internet) – Lit.: Bütler a. a. O.

1. Juli 1437

Franz von Scharnachtal räumt Wolfhart [V.] von Brandis das Rückkaufsrecht der ihm verkauften Anteile an den Herrschaften Diemtigen und Wimmis ein, unter Vorbehalt des Ersatzes seiner allfälligen Baukosten an der Burg Wimmis.

Archiv: Staatsarchiv Bern – Signatur: StaatsA Bern (ohne weitere Signatur-Angabe) [zit. n. Bütler, Brandis, S. 100 (Anm. 2)] – Regest: LUB II (cg) n. Bütler a. a. O. – Lit.: Bütler a. a. O.; Kaiser/Brunhart 1, S. 280 (252); Sinner, Scharnachthal, S. 285f.

1. Juli 1437-21. Januar 1439

Die Stadt Bern veranlasst Wolfhart [V.] von Brandis von seinem Rückkaufsrecht hinsichtlich der an Franz von Scharnachthal verkauften Anteile an den Herrschaften Diemtigen und Wimmis Gebrauch zu machen, um seinen ganzen Besitz im Berner Oberland (Niedersimmental), d. h. die Gerichte Weissenburg und Erlenbach sowie seinen Anteil an den Gerichten Diemtigen und Wimmis an Bern zu verkaufen.

Regest: LUB II (cg) n. Bütler, Brandis, S. 101 – Lit.: Brunner, Denkmäler, S. 214; Bütler a. a. O.; Bütler, Brandis (Vortrag), S. 161; Kaiser/Brunhart 1, S. 280 (252); Sinner, Scharnachthal, S. 286f.

3. September 1437

Ein Schiedsgericht unter Vorsitz von Ital Reding, Landammann von Schwyz, entscheidet im Erbstreit zwischen der Witwe des Grafen Friedrich [VII.] von Toggenburg, Elisabeth von Matsch, einerseits und den Miterben Graf Wilhelm [V.] von Montfort-Tettnang und dessen Frau Kunigunde geb. von Werdenberg, Graf Heinrich von Sax-Misox und seiner Mutter Katharina geb. von Werdenberg, Ulrich von Rhäzüns, Wolfhart [V.] von Brandis und seiner Frau Verena geb. von Werdenberg, Hiledbrand von Raron und seiner Mutter Margaretha von Rhäzüns und Thüring von Arburg und seiner Frau Margaretha geb. von Werdenberg andererseits, dass u.a. für die Aberkennung der das Leibgeding und die Morgengabe der Elisabeth von Matsch betreffenden Urkunden diese u.a. dafür von Graf Wilhelm [V.] von Montfort-Tettnang und Wolfhart [V.] von Brandis und deren Ehefrauen und Erben für die Summe von 700 Pfund Heller Konstanzer Währung an jährlichem Zins und Leibgeding-Geldes auf die zwei Herrschaften Werdenberg und Vaduz versichert wird.

Archiv: Schlossarchiv Churburg – Signatur: SchlossA Churburg (ohne weitere Signatur-Angabe) [zit. n. Thommen, Urk. aus österr. A III, 286 – Or. (Pg.) – Druck: Thommen a. a. O. – Regest: LUB II (cg) n. Thommen a. a. O. – Lit.: Bütler, Brandis, S. 85f.

11. September 1437

Graf Wilhelm [V.] von Montfort, Herr zu Tettnang, Graf Heinrich von Sax zu Mosax, Ulrich von Rhäzüns, Wolfhart der Ältere [V.] von Brandis, Thüring von Arburg, Herr zu Schenkenberg, und Hildprant von Raren, Freiherr, überlassen den Schwyzern die Veste Grinau mit allem Zubehör und Rechtsamen zu ihrem Eigen. Gegeben zu Feldkirch von St. Martinstag 1437.

Archiv: Staatsarchiv Schwyz – Signatur: StaatsA Schwyz, Urk. Nr. 413 – Regest: StaatsA Schwyz Urkundensammlung Nr. 413 (Internet).

24. September 1437 (1)

Die toggenburgischen Erben, unter diesen Wolfhart [V.] von Brandis, stellen den Ständen Schwyz und Glarus, welche die Bürgschaft für die bei den Brüdern Ulrich und Konrad Payer getätigte Geldanleihe von 1611 Gulden übernehmen, einen Schadlosbrief aus.

Archiv: Staatsarchiv Schwyz – Signatur: Signatur: StaatsA Schwyz, Urk. Nr. 411 – Or. – Regest: LUB II (cg) n. Bütler, Brandis, S. 86 (Anm. 1); StaatsA Schwyz Urkundensammlung Nr. 411 (Internet) – Lit.: Bütler a. a. O.

24. September 1437 (2)

Wolfhart [V.] von Brandis und sein Sohn Wolfhart [VI.] nehmen im Namen und im Auftrag ihrer Miterben am toggenburgischen Nachlass bei den Brüdern Ulrich und Konrad Payer eine Geldanleihe von 1611 Gulden auf.

Archiv: Staatsarchiv Schwyz – Signatur: StaatsA Schwyz (ohne weitere Signatur-Angabe) [zit. n. Bütler, Brandis, S. 86 (Anm. 1)] – Abschr. (Pap.) – Regest: LUB II (cg) n. Bütler a. a. O. – Lit.: Bütler a. a. O.

14. November 1437 (1)

Wolfhart [V.] von Brandis und seine Frau Verena von Werdenberg-Bludenz sowie Thüring von Arburg und seine Frau Margaretha von Werdenberg-Bludenz bestätigen den Empfang der Herrschaft Maienfeld aus der Toggenburger Erbschaft und versprechen, auf weitere Ansprüche am Erbe des Grafen Friedrich [VII.] von Toggenburg zu verzichten.

Archiv: Staatsarchiv St. Gallen – Signatur: StaatsA St. Gallen (ohne weitere Signatur-Angabe) [zit. n. Vanotti, Montfort/Werdenberg Reg., 216] – Regest: LUB II (cg) n. Vanotti a. a. O.; Krüger, 871 – Lit.: Bütler, Brandis, S. 86.

14. November 1437 (2)

Wilhelm [V.] von Montfort-Tettnang und seine Frau Kunigunde von Werdenberg-Bludenz sowie Heinrich von Sax-Misox und seine Mutter Katharina von Werdenberg-Bludenz bestätigen den Empfang der Güter im Prättigau, Davos, Schanfigg, Belfort, Lenz, Brienz, Alvaneu und der Vogtei zu Churwalden und Strassberg aus der Toggenburger Erbschaft und versprechen auf weitere Ansprüche am Erbe des Grafen Friedrich [VII.] von Toggenburg zugunsten ihrer Miterben Wolfhart [V.] von Brandis und dessen Frau Verena von Werdenberg-Bludenz sowie Thüring von Arburg und dessen Frau Margaretha von Werdenberg-Bludenz und Hildebrand von Raron zu verzichten.

Archiv: Stiftsarchiv St. Gallen – Signatur: StiftsA St. Gallen (ohne weitere Signatur-Angabe) [zit. n. Vanotti, Montfort/Werdenberg Reg., 215] – Regest: LUB II (cg) n. Vanotti a. a. O.; Krüger, 871.

7. März 1438

Marquart der Jüngere von Schellenberg bittet Bürgermeister und Rat zu St. Gallen, ihm bei der Schuldeneintreibung bei dem mit einer Tochter des verstorbenen Schuldners, Ulrich von Ems, verheirateten Erben, Eberhard von Ramschwag, zu helfen.

Archiv: Stadtarchiv St. Gallen – Signatur: StadtA St. Gallen, Missiv v. 7. März 1438 – Or. (Pap.) – Auszug: UB St. Gallen V,4052 – Edition: LUB II digital – Regest: LUB II (cg).

20. März 1438

Marquart der Jüngere von Schellenberg antwortet Bürgermeister und Rat zu St. Gallen, dass er auf seine Forderung gegenüber ihrem Bürger Eberhard von Ramschwag nicht verzichten und daher den von ihnen angesetzten Gerichtstag aufsuchen wolle.

Archiv: Stadtarchiv St. Gallen – Signatur: StadtA St. Gallen, Missiv v. 20. März 1438 – Or. (Pap.) – Auszug: UB St. Gallen V,4052 – Edition: LUB II digital – Regest: LUB II (cg).

3. April 1438

Claus Wolf von Vaduz und seine Frau Ursula Fröhlich übergeben den Brüdern Michael und Marquart von Hohenems ihre ererbten bei Hohenems gelegenen Güter für die Entlassung der Ursula Fröhlich aus der Leibeigenschaft.

Archiv: Vorarlberger Landesarchiv (Bregenz) – Signatur: VLA, Nr. 8022 (Reichsgrafschaft Hohenems) – Or. (Pg.) – Edition: LUB II digital  – Regest: LUB II (cg); Zösmair, Urkundenauszüge (1881), Nr. 143, S. 63f.

10. Juni 1438

Marquart von Schellenberg bittet Bürgermeister und Rat zu St. Gallen, ihren Bürger Eberhard von Ramschwag dazu anzuhalten, ihm seinen versprochenen Schuldbrief auszustellen.

Archiv: Stadtarchiv St. Gallen – Signatur: StadtA St. Gallen, Missiv v. 10. Juni 1438 – Or. (Pap.) – Auszug: UB St. Gallen V,4052 – Edition: LUB II digital – Regest: LUB II (cg).

3. Juli 1438

Graf Wilhelm von Montfort-Tettnang und Wolfhart von Brandis versprechen den Leuten von Bludenz, bei denen eine sie selbst und ihre beiden Gemahlinnen betreffende Urkunde hinterlegt worden war und die bedeutungslos geworden dem Wolfhart von Brandis ausgehändigt wurde, sie von jeglicher Verantwortung zu entbinden und zu schützen, falls sie jemand um diese Urkunde rechtlich belangen sollte.

Archiv: Vorarlberger Landesarchiv (Bregenz) – Signatur: VLA, Nr. 10035 (StadtA Bludenz) – Or. (Pg.) – Edition: LUB II digital (Auszug) – Regest: LUB II (cg); Fischer, Jahresbericht des Vorarlberger Museumsvereins 27 (1888) Nr. 19.

4. September 1438

Wolfhart [V.] von Brandis und Thüring von Arburg bestätigen zusammen mit ihren Frauen Verena und Margaretha von Werdenberg anlässlich der Übernahme der Herrschaft Maienfeld aus der Erbschaft des Grafen Friedrichs [VII.] von Toggenburg der Stadt Maienfeld alle ihre Rechte und Freiheiten und legen für den Fall künftiger Konflikte ein Schiedsgerichtsverfahren fest.

Archiv: Stadtarchiv Maienfeld – Signatur: StadtA Maienfeld, Nr. 16 – Vidimus (Pg.) – Druck: Jecklin, Urk. Verfassungsgeschichte GR, 21 (irrt. zum 6. Sept. 1438). – Thommen, Urk. aus österr. A. III, 301. – RQ Graubünden II/2, 2. Halbbd.,408a. – Edition: LUB II digital – Regest: Kaiser/Brunhart 1, S. 279; Bütler, Freiherren von Brandis S. 87; 117; 129; Landesakten Drei Bünde, 1, Nr. 29. – Lit.: Fulda, Stadtverfassung Maienfeld, S. 112ff.

7. September 1438

Wolfhart von Brandis stellt seinem Mitbürgen Michael von Hohenems für ein den Brüdern Ulrich und Konrad Payger geschuldetes Darlehen von 2000 Gulden und einen jährlichen Zins von 100 Gulden einen Schadlosbrief aus.

Archiv: Vorarlberger Landesarchiv (Bregenz) – Signatur: VLA, Nr. 8024 (Reichsgrafschaft Hohenems) – Or. (Pg.) – Edition: LUB II digital – Regest: LUB II (cg); Zösmair, Urkundenauszüge (1881) Nr. 145, S. 65.

10. September 1438

Wolfhart von Brandis und Ulrich von Isenhofen, Vogt der Grafschaft Feldkirch, entscheiden den zwischen Wilhelm vom Fröwis, Bürger von Feldkirch, seinen Brüdern und Parteileuten einerseits und Cristian Studer, Jäk Graber, Hans Kräger von Raggal, Hänsli Lorenz, Hans und Bärtsch Sprüngli, Hans, Gallus, Cristan und Caspar Graber sowie Hans Küng und seiner Frau Elsa und deren Parteileute andererseits herrschenden Konflikt wegen umstrittener Grenzen zwischen der Alp und dem Wald Schadona (Schgadonen) und der Alp und dem Wald Ischgarnei (Schgarny) und legen den Grenzverlauf fest..

Archiv: Stadtarchiv Feldkirch – Signatur: StadtA Feldkirch, 93 – Or. (Pg.) – Druck: Feuerstein, Urk. Bregenzerwald, S. 144ff. – Edition: LUB II digital (Auszug) – Regest: LUB II (cg) – Abschrift: VLA Bregenz, Nr. 1629.

5. Dezember 1438

Wolfhart von Brandis und Thüring von Aarburg bestätigen der Gemeinde Fläsch die ihr zugestandenen Rechte und fordern die Einhaltung der ihnen geschuldeten Pflichten.

Archiv: Gemeindearchiv Fläsch – Signatur: GemA Fläsch, Nr. 6 – Abschr. (Pap.) – Edition: LUB II digital – Druck: RQ Graubünden II/2, 2. Halbbd.,409 – Regest: LUB II (cg); LLA, Karteikasten GemA Fläsch.

28. Dezember 1438

Wolfhart der Ältere von Brandis bittet Bürgermeister und Rat zu St. Gallen, ihren Bürger Bingesser dazu anzuhalten, von seinen üblen Handlungen und Nachreden gegen ihn und seine Erben abzulassen und die Forderungen, die dieser und sein Bruder Stüdlin geltend machten, vor Gericht mit Zeugen zu vertreten.

Archiv: Stadtarchiv St. Gallen – Signatur: StadtA St. Gallen, Missiv v. 28. Dezember 1438 – Or. (Pap.) – Auszug: UB St. Gallen V,4118 – Edition: LUB II digital – Regest: LUB II (cg).

1438

"Anno 1438 jar zoch man aber uff die hussen; da was Her Marquart von Schellenberg deren von augspurg hoptman. In dem vordrigen gewan man den hussen nichts ab, dann das man etwan ir vil zu tod schlug". (Augsburger Chronik ad annum 1438)

Lit.: Toggenburger Chroniken, S. 47 (aus Heinrich Forer's Chronik).

21. Januar 1439

Wolfhart [V.] von Brandis entlässt die Leute des an die Stadt Bern verkauften Niedersimmentals aus der Untertanenpflicht und befiehlt ihnen, der neuen Herrschaft gehorsam zu sein.

Archiv: Staatsarchiv Bern – Signatur: StaatsA Bern (ohne weitere Signatur-Angabe) [zit. n. Bütler, Brandis, S. 101 (Anm. 2)] – Regest: LUB II (cg) n. Bütler a. a. O. – Lit.: Bütler a. a. O.; Kaiser/Brunhart 1, S. 280 (252); Sinner, Scharnachthal, S. 286f.

30. Januar 1439

Wolfhart der Ältere von Brandis bittet Bürgermeister und Rat von St. Gallen, ihm und seinen Erben bei der toggenburgischen Erbschaftsregelung den mit der Angelegenheit vertrauten Bürgermeister Rudolf Gelter zu einem Gerichtstag nach Bludenz zu Hilfe zu schicken.

Archiv: Stadtarchiv St. Gallen – Signatur: StadtA St. Gallen, Missiv v. 30. Januar 1439 – Or. (Pap.) – Auszug: UB St. Gallen V,4128a – Edition: LUB II digital – Regest: LUB II (cg).

4. März 1439

Die Stadt Bern bestätigt den Herrschaftsleuten zu Weissenburg, Erlenbach, Diemtigen und Wimmis ihre alten Rechte und Gewohnheiten, nachdem sie diese von Wolfhart [V.] von Brandis, seiner Frau Verena von Werdenberg-Bludenz und deren Sohn Wolfhart [VI.] erworben haben.

Archiv: Staatsarchiv Bern – Signatur: StaatsA Bern (ohne weitere Signatur-Angabe) [zit. n. Bütler, Brandis, S. 101 (Anm. 2)] – Regest: LUB II (cg) n. Bütler a. a. O. – Lit.: Bütler a. a. O.

5. Juni 1439

Wolfhart von Brandis entscheidet die zwischen den Dorfbewohnern von Thüringen, Zitz und Bludesch einerseits und den ihm als Vogt unterstehenden Gotteshausleuten von St. Gerold, Stefan Vonplon, Claus Rudolf und Hainz Nicla, andererseits herrschenden Konflikte um Weiderechte und von den Gotteshausleuten gegen den nach Ansicht der Dorfbewohner von ihm selbst am 23. September 1419 erlassenen Entscheid verstossenden Bau von drei neuen Häusern zwischen dem Falster- und Werlistobel am Thüringerberg dahingehend, dass diese sowie zwei weitere neuerbaute Häuser seiner Eigenleute, der Brüder Jos, Hans und Hainz Lisch, gegen eine den Dorfbewohnern zu entrichtende Entschädigung von 10 Pfund Pfennig stehengelassen werden dürfen und schränkt das Weiderecht auf die Anzahl des Viehs ein, das überwintert werden kann.

Archiv: Vorarlberger Landesarchiv (Bregenz) – Signatur: VLA, Nr. 4892 (Reichsherrschaft Blumenegg) – Or. (Pg.) – Edition: LUB II digital (Auszug) – Regest: LUB II (cg).

21. Juni 1439

Kaspar Schlick, Kanzler König Albrecht II., verzichtet auf die ihm vom verstorbenen Kaiser Sigismund ausgegebenen, nach dem Tode Friedrichs [VII.] von Toggenburg heimgefallenen Reichslehen, die Grafschaft Toggenburg und die Herrschaften Prättigau, Davos, Belfort und Uznang, zugusten Graf Wilhelms [V.] von Montfort-Tettnang und seinen Miterben, darunter Wolfhart [V.] von Brandis.

Archiv: Tiroler Landesarchiv (Innsbruck) – Signatur: TLA, II Nr. 1480 [zit. n. Auer, Regestensammlung TLA Liechtenstein, 1a, S. 8] – Druck: Thommen, Urk. aus österr. A III, 304 – Regest: LUB II (cg) n. Thommen a. a. O.; Auer a. a. O.; Ritter, Urk., S. 87f. (73f.).

23. Juni 1439

Der Churer Chorherr und Domscholaster Johannes Schwarzhans verkauft dem Uli Spafolt in Gams seine Rechte an einem ererbten Kornzins aus den alten Höfen zu Eschen für 40 Pfund Pfennig.

Archiv: Vorarlberger Landesarchiv (Bregenz) – Signatur: VLA, 3598 (Vogteiamt Feldkirch) – Or. (Pg.) – Edition: LUB II digital – Regest: LUB II (cg).

29. Juni 1439 (1)

König Albrecht II. bestätigt Wolfhart [V.] von Brandis alle ihm von seinen Vorfahren erteilten Freiheiten und Privilegien (Brandisische Freiheiten).

Archiv: Österreichisches Staatsarchiv: Haus-, Hof- und Staatsarchiv (Wien) – Signatur: HHStA Wien, RR. M fol. 58v [zit. n. Thommen, Urk. aus österr. A III, 305 (III)] – Abschr. – Druck: Bergmann, Beiträge, S. 150ff.; Thommen a. a. O. – Regest: Lichnowsky V, 4379; Reg. Imp. XII/1, 1052, S. 243 – Lit.: Kaiser/Brunhart 1, S. 278 (250); 334ff. (302ff.); Ritter, Brandisischen Freiheiten, S. 5ff.

29. Juni 1439 (2)

König Albrecht II. verleiht die nach dem Tode Friedrichs [VII.] von Toggenburg heimgefallenen Reichslehen, die Grafschaft Toggenburg und die Herrschaften Prättigau, Davos, Belfort und Uznang, an Graf Wilhelm [V.] von Montfort-Tettnang und seine Miterben, darunter Wolfhart [V.] von Brandis, nachdem der damit von Kaiser Sigismund belehnte Kaspar Schlick, Kanzler König Albrechts II., zu deren Gunsten darauf verzichtet hat.

Archiv: Österreichisches Staatsarchiv: Haus-, Hof- und Staatsarchiv (Wien) – Signatur: HHStA Wien, RR. M fol. 59 [zit. n. Thommen, Urk. aus österr. A III, 305 (IV)] – Abschr. – Druck: Thommen a. a. O. – Regest: LUB II (cg) n. Thommen a. a. O.; Lichnowsky V, 4364; Reg. Imp. XII/1, 1048, S. 242f. – Lit.: Bütler, Brandis, S. 87f.; S. 93 (Anm. 2).

29. Juni 1439 (3)

König Albrecht II.zeigt den Amtleuten und Untertanen der Grafschaft Toggenburg und der Herrschaften im Prättigau, zu Davos, Belfort und Uznach an, dass er sie nach dem Tod Friedrichs von Toggenburg dessen Erben, Wilhelm von Montfort-Tettnang, Heinrich von Sax-Misox, Wolfhart von Brandis, Thüring von Aarburg, Hildebrand von Raron und Georg von Rhäzüns verliehen habe und gebietet ihnen, diesen zu huldigen und die gewohnten Dienste, Zinsen und Steuern zu leisten.

Archiv: Staatsarchiv Třeboň (Wittingau, Tschechien) – Signatur: StaatsA Třeboň, Cizí Statky Nr. 56 Insert – Abschr. – Edition: LUB II digital – Regest: LUB II (cg).

29. Juni 1439 (4)

König Albrecht II. gebietet dem Bischof Johannes IV. von Chur, die nach dem Tod Friedrichs von Toggenburg heimgefallenen Stiftslehen dessen Erben, Wilhelm von Montfort-Tettnang, Heinrich von Sax-Misox, Wolfhart von Brandis, Thüring von Aarburg, Hildebrand von Raron und Georg von Rhäzüns, zu verleihen.

Archiv: Vorarlberger Landesarchiv (Bregenz) – Signatur: VLA, Nr. 190 Insert (PfarrA Rankweil) – Abschr. – Edition: LUB II digital – Regest: LUB II (cg).

14. August 1439 (1)

Völk Syfrid, Landrichter auf der Leutkircher Heide und in der Birs, vidimiert auf Bitte des Grafen Wilhelm von Montfort-Tettnang die Urkunde vom 29. Juni 1439, in der König Albrecht II. dem Bischof Johannes IV. von Chur gebietet, die nach dem Tod Friedrichs von Toggenburg heimgefallenen Stiftslehen dessen Erben Wilhelm von Montfort-Tettnang, Heinrich von Sax-Misox, Wolfhart von Brandis, Thüring von Aarburg, Hildebrand von Raron und Georg von Rhäzüns zu verleihen.

Archiv: Vorarlberger Landesarchiv (Bregenz) – Signatur: VLA, Nr. 190 (PfarrA Rankweil) – Or. (Pg.) – Edition: LUB II digital – Regest: LUB II (cg); Reg. Sang. Nr. 1707.

14. August 1439 (2)

Völk Syfrid, Landrichter auf der Leutkircher Heide und in der Birs, vidimiert auf Bitte des Grafen Wilhelm von Montfort-Tettnang die Urkunde vom 29. Juni 1439, in der König Albrecht II. diesem und dessen Miterben Heinrich von Sax-Misox, Wolfhart von Brandis, Thüring von Aarburg, Hildebrand von Raron und Georg von Rhäzüns nach dem Tod Friedrichs von Toggenburg die Grafschaft Toggenburg und die Herrschaften Belfort, Davos, Prättigau und Uznach zu Lehen gibt.

Archiv: Staatsarchiv Třeboň (Wittingau, Tschechien) – Signatur: StaatsA Třeboň, Cizí Statky Nr. 56 – Or. (Pg.) – Edition: LUB II digital – Regest: LUB II (cg).

7. September 1439

Ein unter dem Vorsitz des Feldkircher Bürgers Wilhelm von Fröwis tagendes Schiedsgericht bestehend aus Albrecht Vaistli, Vogt und Ammann am Eschnerberg, und Rudolf Kremel von Eschen als Vertreter des Kirchspiels Triesen und Ulrich Plattner, Vogt zu Werdenberg, und Hans Fittler genannt Fullengast als Vertreter des Kirchspiels Sevelen entscheidet die Nutzungskonflikte der beiden Kirchspiele in der Seveler Au, indem sie die Konfliktparteien auf die Entscheidung einer aus sieben Männern bestehenden Kommission verpflichtet, die die beiderseitigen Nutzungsberechtigungen festlegen soll.

Archiv: Gemeindearchiv Triesen – Signatur: GemA T, U47 – Or. (Pg.) – Edition: LUB II digital – Regest: LUB II (cg); Schädler, Reg. GemA, 9 – Lit.: Büchel, Pfarrei Triesen, S. 165; Schläpfer, Rhein, S. 81; Abschrift: GemA Triesen UB, S. 128-131.

13. September 1439

Hauptmann und Rat im Sanganserland [Sarganserland] antworten Ammann, Rat und ganzer Gemeinde zu Schwitz [Schwyz] auf deren Schreiben [UR StAZ VI, Nr. 8480] und berichten, wie sie wegen des (trotz Waffenstillstand) durch die Leute der Schwyzer im Gastel [Gaster] an ihren Leuten begangenen Raubs vor dem Vogt von Windegg erfolglos Recht geboten haben auf Schultheiss und Rat der Stadt Raproschwil [Rapperswil] oder den Schultheissen von Rapperswil und je 3 Ratsherren pro Partei oder den Herren von Brandis oder Junker Hainrich von Sigberg. Auch die von Schwyz erhobene Klage wegen eines Raubs von Pferden oder Schmalz durch Sarganserländer soll vor Gericht gebracht werden. Man lehnt es aber ab, die beiden Streitfragen wie von Schwyz verlangt nach dem Recht der eidgenössischen Bünde zu entscheiden, weil man mit Zürich ohne entsprechende Klausel ins Burgrecht getreten ist und die Zürcher in ihrem Land keine Herrschaftsgewalt haben. Den Waffenstillstand zwischen Zürich und Schwyz will man einhalten.

Archiv: Staatsarchiv Zürich – Signatur: StaatsA Zürich, C I Nr. 1579 – Abschr. (Pap.) – Regest: Urkundenregesten Zürich, 8484.

14. September 1439 (1)

Herzog Friedrich von Österreich gebietet der Stadt Feldkirch und allen seinen Untertanen in der Herrschaft Feldkirch, gegenüber Wolfhart von Brandis dem Älteren und nach dessen Tod seinem gleichnamigen Sohn den Vogteid abzulegen.

Archiv: Stadtarchiv Feldkirch – Signatur: StadtA Feldkirch, 97 – Or. (Pap.) – Edition: LUB II digital – Regest: LUB II (cg).

14. September 1439 (2)

Wolfhart [V.] von Brandis bestätigt, von Herzog Friedrich V. von Österreich gegen einen jährlichen Sold und die Burghut von 450 Gulden sowie die Fischereirechte in der Ill zum österreichischen Vogt in Feldkirch bestellt worden zu sein, wofür er zusammen mit seinem Sohn Wolfhart [VI.] von Brandis dem Herzog verspricht, seine Burgen im Kriegsfall zur Verfügung zu stellen.

Archiv: Tiroler Landesarchiv (Innsbruck) – Signatur: TLA, SchatzA Lib. 2, fol. 586 (Regest) [zit. n. Ritter, Urk., S. 74] – Druck: Bergmann, Urk., 75 – Regest: LUB II (cg) n. Bergmann a. a. O.; Ritter a. a. O.

24. September 1439

Ein Schiedsgericht unter dem Vorsitz von Wolfhart von Brandis dem Älteren entscheidet aufgrund von Kundschaften die im Gebiet unter Matschiels entstandenen Grenz- und Nutzungskonflikte zwischen Feldkirch, Altenstadt und Meiningen einerseits und denen, die in den Hof zu Rüthi gehören andererseits und legt den Grenzverlauf fest.

Archiv: Stadtarchiv Feldkirch – Signatur: StadtA Feldkirch, 1006 – Or. (Pg.) – Edition: LUB II digital (Auszug) – Regest: LUB II (cg).

5. Oktober 1439

Wolfhart von Brandis der Ältere, Vogt der Herrschaft Feldkirch, und sein als Nachfolger designierter gleichnamiger Sohn schwören anlässlich der Huldigung der Stadt Feldkirch, diese bei ihren hergebrachten Rechten und Freiheiten zu schützen.

Archiv: Stadtarchiv Feldkirch – Signatur: StadtA Feldkirch, 98 – Or. (Pg.) – Edition: LUB II digital – Regest: LUB II (cg).

2. Dezember 1439

Vor Zeugen wird im Namen der Stadt Maienfeld vom beauftragten Notar Ludwig Rütiner eine Kopie des von Wolfhart von Brandis und Thüring von Aarburg zusammen mit ihren Frauen Verena und Margaretha von Werdenberg anlässlich der Übernahme der Herrschaft Maienfeld aus der Erbschaft des Grafen Friedrich von Toggenburg der Stadt Maienfeld am 4. September 1438 bestätigten Freiheitsbriefs ausgestellt.

Archiv: Stadtarchiv Maienfeld – Signatur: StadtA Maienfeld, Nr. 16 – Or. (Pg.) – Druck: RQ Graubünden II/2, 2. Halbbd.,408b – Edition: LUB II digital – Regest: LUB II (cg).

14. Dezember 1439

Albrecht Vaistli, brandisischer Vogt und Ammann am Eschnerberg, siegelt auf Bitte einen von Hans Herwert und seiner Frau Greta Maier an Walter Hahn, Bürger von Feldkirch, für 31 Gulden erfolgten Verkauf eines Zinses im Wert von 2 Scheffel Weizen ab ihrem im Büel am Eschnerberg gelegenen Gut.

Archiv: Stadtarchiv Feldkirch – Signatur: StadtA Feldkirch, 1237 – Or. (Pg.) – Edition: LUB II digital – Regest: LUB II (cg).

1. April 1440 (1)

Wolfhart [V.] von Brandis entscheidet einen Weidekonflikt zwischen Balzers und Triesen im Gebiet Gartnetsch.

Archiv: Liechtensteinisches Landesarchiv (Vaduz) – Signatur: LLA, RA 30/9/25 – Abschr. (Pap.), vidimiert durch die hoch-fürstl. liechtenst. Kanzlei am 25. Jan. 1749 – Druck: Büchel, Pfarrei Triesen, S. 278f. – Edition: LUB II digital – Regest: LUB II (cg) – Abschrift: GemA Triesen UB, S. 84f.; GemA Balzers Repertorium, fol. 76; ebd. fol. 61f. (Insert in Urk. v. 24. Aug. 1526).

1. April 1440 (2)

Wolfhart [V.] von Brandis entscheidet Grenzkonflikte zwischen Balzers und Triesen auf den Alpen und im Tal. Nebst Festlegung des Grenzverlaufs zwischen den Alpen Gapfahl und "Falülen" (Valüna) unter Vorbehalt des Schneefluchtrechts für die Balzner auf die Triesner Alpen, werden die Nutzungs- und Weiderechte im Grenzgebiet zwischen beiden Gemeinden geregelt. Grenzverletzungen dürfen durch ein gegenseitig geltendes Vieh-Pfändungsrecht geahndet werden, weitergehende Verstösse werden mit einer obrigkeitlichen Busse von 20 Pfund Pfennig belegt.

Archiv: Gemeindearchiv Triesen – Signatur: GemA T, U8 – Or. (Pg.), Insert in: GemA T, U8, Zeile 8-32 (von Graf Alwig X. von Sulz am 14. Mai 1571 vidimierte Urkunde) – Druck: Büchel, Pfarrei Triesen, S. 166ff. (mit ausführlicher Inhaltsangabe S. 165f.), vgl. auch ebd. S. 278 – Edition: LUB II digital – Regest: LUB II (cg); Schädler, Reg. GemA, 10 – Abschriften: GemA Triesen UB, S. 37ff; GemA Balzers Repertorium, fol. 57ff.; GemA Balzers Gemeindsmarkenbuch, S. 25ff.

29. Mai 1440

Wolfhart der Ältere von Brandis, Vogt zu Feldkirch, bittet Bürgermeister und Rat von St. Gallen, seinem Leibeigenen Henny Signer vom Eschnerberg zu helfen, dass dieser für zwei einem St. Galler Bürger verkaufte Ochsen bezahlt wird.

Archiv: Stadtarchiv St. Gallen – Signatur: StadtA St. Gallen, Missiv v. 29. Mai 1440 – Or. (Pap.) – Auszug: UB St. Gallen V,4234 – Edition: LUB II digital – Regest: LUB II (cg).

29. Juni 1440

Bischof Konrad von Chur verleiht an Heinrich von Gutenberg einen Zehnten am Triesnerberg, vier Scheffel Korn aus dem grossen Zehnten von Triesen, den die Herren von Richenstein innehaben, sowie einen Lämmerzehnten am Triesnerberg und bestätigen ihm die Zehntrechte im Triesner Kirchspiel.

Archiv: Bischöfliches Archiv Chur – Signatur: BAC, Mappe Triesner Lehensbriefe – Abschr. – Transkription: LUB II (cg) – Regest: LUB II (cg).

29. Juli 1440

Hans Vaistli, Vogt auf Gutenberg, verkauft seiner Schwester Margareta und deren Ehemann Hans Vittler genannt Fullengast, Bürger von Werdenberg, seine teils von seiner Base (Tante) Agnes ererbten, teils von seinem Bruder Albrecht erkauften Güter in Triesen.

Archiv: Pfarrarchiv Triesen – Signatur: PfarrA T, U2 – Or. (Pg.) – Edition: LUB II digital – Lit.: Büchel, Pfarrei Triesen, S. 153.

30. August 1440 

Graf Johann von Sulz, Hofrichter König Friedrichs zu Rottweil, unterrichtet die Bischöfe von Chur und Konstanz, den Abt von St. Gallen und die aufgeführten Grafen, Herren und Amtsleute, darunter Wolfhart von Brandis, die Städte Konstanz, Zürich, St. Gallen, Lindau, Bregenz, Arbon, Bernang (Berneck), Altstätten, Wil im Thurgau, Feldkirch, Dornbirn, Rankweil, Hohenems und Lustenau sowie die Landschaften Appenzell und Schwyz und die Gemeinden im Bregenzerwald, dass auf Klage des Hans Ulrich von Ems der vom Papst gebannte Eberhard von Ramschwag und seine Frau Klara von Ems in Acht gelegt wurden, und gebietet ihnen, den in den aufgeführten Eigen- und Pfandbesitz der Geächteten eingewiesenen Kläger dabei zu schützen.

Archiv: Vorarlberger Landesarchiv (Bregenz) – Signatur: VLA, Nr. 8040 (Reichsgrafschaft Hohenems) – Or. (Pg.) – Edition: LUB II digital (Auszug) – Regest: LUB II (cg); Zösmair, Urkundenauszüge (1881), Nr. 159, S. 71f.

26. Oktober 1440

Die Schwyzer unter Hauptmann Ital Reding, die von Glarus und aus dem Gasterland, zusammen etwa 1000 Mann, besetzen Walenstadt und ziehen nach Sargans, wo sie die Untertanen verpflichten, ihrem Herrn, Graf Heinrich von Werdenberg-Sargans, wieder Treue zu schwören; anwesend ist auch [Wolfhart V.] von Brandis, Graf Heinrich von Sax und Graf Heinrich von Montfort-Tettnang [zu Werdenberg], die mit einem grossen Truppenaufgebot am Rhein liegen.

Druck: Brennwald, Schweizerchronik II, S. 38f. – Regest: LUB II (cg) n. Brennwald a. a. O. – Lit.: Bütler, Brandis, S. 91f.

26.-29. Oktober 1440

Graf Heinrich [IX. (II.)] v. Werdenberg-Sargans, der gegen seine Untertanen in der Grafschaft Sargans, die mit Zürich ein Burgrecht eingegangen waren, ein Landrecht mit Glarus und Schwyz geschlossen hatte, zog sein ihm noch treu gebliebenes Kriegsvolk in Balzers zusammen und kam den Glarnern und Schwyzern, die inzwischen den sarganserländischen Kriegshaufen in die Flucht geschlagen hatten, auf der Allmende unter Tscherfingen (zwischen Ragnatsch und Heiligkreuz) entgegen, um sie als liebe, werte Gäste in seiner Stadt Sargans zu empfangen.

Druck: Tschudi, Chronicon (Iselin) II, S. 307 [zit. n. Kaiser/Brunhart 2, S. 319 (Anm. 511)] – Lit.: Kaiser/Brunhart 1, S. 280 (252); Müller, Flums, S. 95f.; Niederstätter, Zürichkrieg, S. 84.

30. Oktober 1440

Bürgermeister, Rat und Grosser Rat der Stadt Zürich schreiben an Ammann, Rat und Landleute des Landes Appenzell, ihre Bürger [statt durgestrichen: Eidgenossen], und berichten, wie sie gestern erfahren haben, dass Graf Heinrich von Montfort, Herr zu Tettnang, Graf Heinrich von Sangans [Sargans], Freiherr Albreht [Albrecht] von Sax, der [Herr] von Brandis und Graf Hug von Pfannenberg Zürichs Bürgern im Oberland abgesagt und sie überfallen haben. Gleichzeitig wird Zürich von den Leuten im Turtal [Thurtal], im Nekertal [Neckartal, Toggenburg], im Sant Johansertal [St. Johann im Thurtal], von Utznang [Uznach] und im Gastal [Gaster] sowie von Wil und von Bös Beringer von Landenberg bekriegt. Vorstösse finden aber auch in der Gegend von Wil statt. Nach Konsultation des Burgrechtsbriefs [von 1411, vgl. UrStAZ VI, Nachträge Nr. 5722a] mahnen sie die Adressaten, ihnen beholfen zu sein namentlich gegen Wil und Beringer von Landenberg, womit auch verhindert werden soll, dass fremde Leute und "sunder der adel" von den Feinden ins Land gebracht werden. Bitte um Antwort, nachdem die frühere Antwort unklar war.

Archiv: Staatsarchiv Zürich – Signatur: StaatsA Zürich, C I Nr. 1592 – Konzept – Druck: UB St. Gallen V, 4263; Zellweger, Urk. I/2, 313; Auszug: App. UB I, 749 – Regest: Urkundenregesten Zürich, 8623; App. UB a. a. O.

23. November 1440

Wolfhart von Brandis der Ältere, Vogt der Herrschaft Feldkirch, und sein als Nachfolger designierter gleichnamiger Sohn schwören anlässlich der Huldigung der Stadt Feldkirch, diese bei ihren hergebrachten Rechten und Freiheiten zu schützen.

Archiv: Stadtarchiv Feldkirch – Signatur: StadtA Feldkirch, Nr. 102 – Or (Pg.) – Edition: LUB II digital (Auszug) – Regest: LUB II (cg).

1440 (1)

Wolfhart [V.] von Brandis, der österreichische Vogt von Feldkirch, beklagt sich, dass die Appenzeller wieder Leute im Rheintal zu Landleuten machten.

Lit.: Appenzeller Geschichte, S. 233 [zit. n. Niederstätter, Zürichkrieg, S. 178 (Anm. 428)].

1440 (2)

Wolfhart [V.] von Brandis versetzt die als toggenburgisches Erbe an ihn gefallene, ausserhalb der Herrschaft Maienfeld gelegene Burg Marschlins an Heinrich von Sigberg.

Regest: LUB II (cg) n. Bütler, Brandis, S. 89 – Lit.: Bütler a. a. O.