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Herzlich willkommen auf der Startseite des Liechtensteinischen Urkundenbuchs [LUB]

Die digitale Version des 2. Teils des LUB [LUB II] ermöglicht Ihnen den Zugang zu den liechtensteinischen Urkunden für die von 1417 bis 1512 dauernde Herrschaftszeit der Freiherren von Brandis in der Grafschaft Vaduz und der Herrschaft Schellenberg (dem heutigen Fürstentum Liechtenstein) sowie in den zeitweise in ihrem Besitz stehenden Herrschaften Blumenegg (Vorarlberg, A) und Maienfeld (Graubünden, CH).

Die schriftlichen Zeugnisse zur liechtensteinischen Geschichte bis zum Jahr 1416 liegen in sechs Bänden im ersten Teil des LUB [LUB I/1-6] gedruckt vor.

Benutzung des LUB II digital

Durch die im Folgenden kurz vorgestellten Informations- und Suchmenüs stehen Ihnen die vielfältigen Informationen des LUB II zur Verfügung.

Projektbeschreibung: Hier erfahren Sie Näheres über Aufgabe und Zielsetzung des Projektes des LUB II.

Archive / Archivalien: Hier finden Sie die in der Regel bereits vollständig bearbeiteten Urkunden des LUB II/1 nach ihrem heutigen Standort geordnet. Sie können von jeder aufgeführten Urkunde den Editionstext und falls (bereits) vorhanden auch die betreffende Urkundenabbildung aufrufen.

Abkürzungen: Hier finden Sie die Auflösung sämtlicher im LUB II digital verwendeten Abkürzungen.

Literatur / Quellen: Das hier vorliegende Literatur- und Quellenverzeichnis orientiert Sie über die für das LUB II/1 bereits bearbeiteten gedruckten und ungedruckten Quellenbestände und die konsultierte Sekundärliteratur.

Kontakt: Hier finden Sie die zur Kontaktaufnahme mit dem Bearbeiter des LUB II nötigen Informationen (Anschrift- und E-Mail-Adresse).

Zeitleiste: Sie ermöglicht Ihnen das Auffinden der bereits vorhandenen Urkunden zu einem bestimmtem Jahr. Über die Signaturangabe der jeweils aufgerufenen in Regestenform aufgelisteten Urkunden gelangen Sie zum betreffenden Editionstext. Hier können Sie sich aber auch die Urkundenabbildung, falls (bereits) vorhanden, anzeigen lassen sowie Textedition und Urkundenabbildung zusammen aufrufen, was eine bequeme Überprüfung des edierten Textes am originalen Urkundentext ermöglicht.

Orts- und Personennamen-Register: Über eine Suchabfrage oder ein alphabetisches Register gelangen Sie zu den jeweiligen Orts- und Personennamenlisten, wo Sie sich zu den aufgeführten Orts- und Personennamen eine Liste der betreffenden Urkunden mit sämtlichen Urkundenstellen anzeigen lassen können. Die jeweilige Urkundensignatur führt Sie zur ausgewählten Urkunde. Achtung! Merken Sie sich bitte die angegebene Zeilenzahl zu der von Ihnen gesuchten Urkundenstelle, da diese nicht automatisch angewählt werden kann. Mit Hilfe der bei der Textedition mittels Virgeln mit oben rechts in kleinerer Schrift im Text bzw. bei der Urkundenabbildung am linken und rechten Bildrand angeführten Zeilenzählung ist aber ein rasches Auffinden der gesuchten Stelle problemlos möglich.

Sachwort-Register: Dieses Register ermöglicht es, die Urkundentexte nach ausgewählten deutschen und lateinischen Sachwörtern zu durchsuchen. Dabei musste selbstverständlich eine mehr oder weniger zufällige und vom Bearbeiter abhängige Auswahl getroffen werden, wobei er sich an dem im "Bündner Urkundenbuch" [BUB] und im "Cartularium Sangallense" [CS] formulierten Auswahlprinzip orientierte. Berücksichtigt wurden demnach vor allem rechtliche Begriffe, zu denen im weiteren Sinn auch Titulaturen, Verwandtschaftsverhältnisse, Abgaben und Massangaben jeder Art gerechnet werden, sowie die kirchliche und wirtschaftliche Terminologie.
Bei den deutschen Sachwörtern wurde gemäss den erwähnten Urkundenbüchern eine mittelhochdeutsche "Normalform" (in Anlehnung an die Schreibweise von Lexer, Mittelhochdeutsches Handwörterbuch, aber ohne diakritische Zeichen) gewählt. Auf verschiedene Bedeutungen des gleichen Wortes wird durch in Klammern gesetzte neuhochdeutsche (wenn nötig auch lateinische) Begriffe hingewiesen. Nicht berücksichtigt sind die Rückvermerke. Falls ein Sachwort mehr als dreimal im Urkundentext vorkommt, wird dies durch ein der ersten Urkundenstelle folgendes ff. gekennzeichnet, ansonsten werden alle betreffenden Urkundenstellen vermerkt.

LUB II Regestensammlung: Hier finden Sie alle bisher für die Herrschaftszeit der Freiherren von Brandis (1417-1512) aufgefundenen Schriftzeugnisse in Regesten (kurzgefasste Inhaltsangaben). Diese ermöglichen Ihnen, sich einen ersten Überblick über das bereits eruierte Quellenmaterial zu verschaffen. Zudem werden hier auch die Nachträge zum LUB I/1-6 in Regestenform verzeichnet.
Weitere wichtige Informationen zur Regestensammlung finden Sie unter der betreffenden "Vorbemerkung".

Editionsgrundsätze
Die Bearbeitung der Urkunden folgt den Editionsgrundsätzen, wie sie im BUB und im CS formuliert wurden, und denen auch das LUB II folgen wird. Für die vollständigen Editionsgrundsätze sei daher auf diese Quellenwerke verwiesen, sodass hier nur auf einige wichtige Grundsätze hingewiesen werden soll.

  • Der Text folgt genau der Vorlage mit Ausnahme der Satzanfänge und der Eigennamen, diese werden gross und die Eigennamen zusätzlich gesperrt geschrieben.
  • Satzzeichen werden im Allgemeinen nach heutigem Gebrauch gesetzt, kurze Nebensätze sowie die Apposition nicht durch Komma abgetrennt, bei Aufzählungen werden diese nur bei Namen und in besonderen Fällen verwendet
  • Unproblematische Abkürzungen werden aufgelöst.
  • Verlängerte Schrift wird zwischen drei senkrechte Kreuze gesetzt. Die Zeilenanfänge werden durch senkrechte Virgeln mit rechts oben in kleinerer Schrift gesetzten Zeilenzahlen bezeichnet. Die drei ersten Zeilenenden sind zusätzlich durch einen senkrechten Doppelstrich gekennzeichnet.
  • Korrekturen werden in den Anmerkungen erläutert. Im Text steht die korrigierte Form.
  • Schreib- und Wortfehler werden nicht verbessert, jedoch in den Anmerkungen auf sie hingewiesen, wenn dies zur Vermeidung von Missverständnissen nötig ist.

Anordnung der Edition

  • Ausstellungsort und Datum.
  • Kopfregest. Es nennt in möglichst kurzer Form den Aussteller, den Empfänger und das Rechtsgeschäft.
  • Urkundenbeschreibung. Der Überlieferung mit Standortangabe folgen die Angabe des Beschreibstoffes, dann die Masse (Breite/Höhe), nachher die Angaben über die Siegel (mit Verweis auf die Siegelbeschreibung).
  • Vermerke. Es werden vorerst alle Vermerke, nicht nur die mittelalterlichen, angegeben.
  • Angabe der bisherigen Drucke und Regesten.
  • Urkundentext.
  • Diplomatische Anmerkungen (mit kleinen Buchstaben bezeichnet).
  • Sachanmerkungen (nummeriert). Die Orts- und Flurnamen sind soweit irgend möglich identifiziert, ebenso die Herkunftsnamen von Personen. Die beigegebenen Daten (es handelt sich mit Ausnahme bekannter Sterbedaten immer nur um Erwähnungen, nicht um eigentliche Lebensdaten) stammen aus den bekannten Handbüchern oder aus zuverlässigen genealogischen Einzelforschungen.

Noch fehlende Informationen zur Edition werden durch "xx" bezeichnet und – sobald vorliegend – in die Edition eingearbeitet.