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Herzlich willkommen auf der Startseite des Liechtensteinischen Urkundenbuchs [LUB]

Die digitale Version des 2. Teils des LUB [LUB II] ermöglicht Ihnen den Zugang zu den liechtensteinischen Urkunden für
die von 1417 bis 1510 dauernde Herrschaftszeit der Freiherren von Brandis in der Grafschaft Vaduz und der Herrschaft
Schellenberg (dem heutigen Fürstentum Liechtenstein) sowie in den zeitweise in ihrem Besitz stehenden Herrschaften
Blumenegg (Vorarlberg, A) und Maienfeld (Graubünden, CH).

Die schriftlichen Zeugnisse zur liechtensteinischen Geschichte bis zum Jahr 1416 liegen in sechs Bänden im ersten Teil
des LUB [LUB I/1-6] gedruckt vor sowie in elektronischer Form unter http://www.eliechtensteinensia.li/Urkundenbuch/     

Benutzung des LUB II digital

Durch die im Folgenden kurz vorgestellten Informations- und Suchmenüs stehen Ihnen die vielfältigen Informationen des
LUB II zur Verfügung.

Projektbeschreibung: Hier erfahren Sie Näheres über Aufgabe und Zielsetzung des Projektes des LUB II.

Archive / Archivalien: Hier finden Sie die in der Regel bereits vollständig bearbeiteten Urkunden des LUB II/1 nach ihrem
heutigen Standort geordnet. Sie können von jeder aufgeführten Urkunde den Editionstext und falls (bereits) vorhanden
auch die betreffende Urkundenabbildung aufrufen.

Abkürzungen: Hier finden Sie die Auflösung sämtlicher im LUB II digital verwendeten Abkürzungen.

Literatur / Quellen: Das hier vorliegende Literatur- und Quellenverzeichnis orientiert Sie über die für das LUB II/1 bereits
bearbeiteten gedruckten und ungedruckten Quellenbestände und die konsultierte Sekundärliteratur.

Kontakt: Hier finden Sie die zur Kontaktaufnahme mit dem Bearbeiter des LUB II nötigen Informationen (Anschrift- und
E-Mail-Adresse).

Zeitleiste: Sie ermöglicht Ihnen das Auffinden der bereits vorhandenen Urkunden zu einem bestimmtem Jahr. Über die
Signaturangabe der jeweils aufgerufenen in Regestenform aufgelisteten Urkunden gelangen Sie zum betreffenden Edi-
tionstext. Hier können Sie sich aber auch die Urkundenabbildung, falls (bereits) vorhanden, anzeigen lassen sowie Text-
edition und Urkundenabbildung zusammen aufrufen, was eine bequeme Überprüfung des edierten Textes am originalen
Urkundentext ermöglicht.

Orts- und Personennamen-Register: Über eine Suchabfrage oder ein alphabetisches Register gelangen Sie zu den jewei-
ligen Orts- und Personennamenlisten, wo Sie sich zu den aufgeführten Orts- und Personennamen eine Liste der betreffen-
den Urkunden mit sämtlichen Urkundenstellen anzeigen lassen können. Die jeweilige Urkundensignatur führt Sie zur aus-
gewählten Urkunde. Achtung! Merken Sie sich bitte die angegebene Zeilenzahl zu der von Ihnen gesuchten Urkundenstelle,
da diese nicht automatisch angewählt werden kann. Mit Hilfe der bei der Textedition mittels Virgeln mit oben rechts in kleine-
rer Schrift im Text bzw. bei der Urkundenabbildung am linken und rechten Bildrand angeführten Zeilenzählung ist aber ein
rasches Auffinden der gesuchten Stelle problemlos möglich.

Sachwort-Register: Dieses Register ermöglicht es, die Urkundentexte nach ausgewählten deutschen und lateinischen Sach-
wörtern zu durchsuchen. Dabei musste selbstverständlich eine mehr oder weniger zufällige und vom Bearbeiter abhängige
Auswahl getroffen werden, wobei er sich an dem im "Bündner Urkundenbuch" [BUB] und im "Cartularium Sangallense" [CS]
formulierten Auswahlprinzip orientierte. Berücksichtigt wurden demnach vor allem rechtliche Begriffe, zu denen im weiteren
Sinn auch Titulaturen, Verwandtschaftsverhältnisse, Abgaben und Massangaben jeder Art gerechnet werden, sowie die
kirchliche und wirtschaftliche Terminologie.

Bei den deutschen Sachwörtern wurde gemäss den erwähnten Urkundenbüchern eine mittelhochdeutsche "Normalform" (in
Anlehnung an die Schreibweise von Lexer, Mittelhochdeutsches Handwörterbuch, aber ohne diakritische Zeichen) gewählt.
Auf verschiedene Bedeutungen des gleichen Wortes wird durch in Klammern gesetzte neuhochdeutsche (wenn nötig auch
lateinische) Begriffe hingewiesen. Nicht berücksichtigt sind die Rückvermerke. Falls ein Sachwort mehr als dreimal im Ur-
kundentext vorkommt, wird dies durch ein der ersten Urkundenstelle folgendes ff. gekennzeichnet, ansonsten werden alle
betreffenden Urkundenstellen vermerkt.

LUB II Regestensammlung: Hier finden Sie alle bisher für die Herrschaftszeit der Freiherren von Brandis (1417-1510) auf-
gefundenen Schriftzeugnisse in Regesten (kurzgefasste Inhaltsangaben). Diese ermöglichen Ihnen, sich einen ersten
Überblick über das bereits eruierte Quellenmaterial zu verschaffen. Zudem werden hier auch die Nachträge zum LUB I/1-6
in Regestenform verzeichnet.
Weitere wichtige Informationen zur Regestensammlung finden Sie unter der betreffenden
"Vorbemerkung".


Editionsplan LUB II

1. Die Bearbeitungszeit des LUB II umfasst die von 1417-1510 dauernde Herrschaftszeit der Freiherren von Brandis in der Grafschaft Vaduz und der Herrschaft Schellenberg (dem heutigen Fürstentum Liechtenstein) sowie in den zeitweise in ihrem Besitz stehenden Herrschaften Blumenegg (Vorarlberg, A) und Maienfeld (Graubünden, CH).

2. Das Liechtensteinische Urkundenbuch versteht sich als Quellenbuch. Aufgenommen sind ergänzend zu Urkunden auch Schriftstücke wie Missiven, Eidgenössische Ab­schiede, Urbareinträge, Jahrzeitbucheinträge etc., die a) in irgendeiner Weise das Ge­biet des heutigen Fürstentums Liechtenstein betreffen und die b) in irgendeinem Zu­sammenhang mit der Herrschaftsausübung der Freiherren von Brandis in den Herr­schaften Blumenegg und Maienfeld stehen. Bei liechtensteinischem oder brandisi­schem Aussteller, Empfänger oder Rechtsgeschäft werden die unter a) fallenden Schriftstücke vollständig abgedruckt, sonst in Regestenform (liechtensteinische Zeu­gen, Schiedsrichter, Bürgen, Ausstellorte u.a.), die unter b) fallenden Schriftstücke werden vollständig abgedruckt, wenn zusätzlich zum liechtensteinischen oder bran­disischen Aussteller oder Empfänger auch der inhaltliche Belang das heutige liechten­steinische Staatsgebiet betrifft. Alle übrigen Schriftstücke werden in Regestenform auf­genommen, wobei sämtliche erwähnten Personen- und Ortsnamen verzeichnet werden. Bei Dokumenten, die für die brandisische Herrschaftausübung von grundsätzlicher Bedeutung sind, sind Ausnahme von dieser Regel möglich. 

3. Textgrundlage ist in erster Linie das Original, wenn ein solches fehlt, die beste Abschrift. Diese ist aus allen vorhandenen Abschriften zu ermitteln und ihr Verhältnis zum verlorenen Original zu bestimmen (A = Original, B = Abschrift von A, C = Abschrift von B usw.). Bei zweifelhaften (gefälschten, verunechteten) Stücken wird der Urkundennummer ein * beigesetzt.

4. Auch die ins Regest eingefügten oder auszugsweise wiedergegebenen Textstellen beruhen auf dem Original oder der
besten Abschrift.

5. Eigennamen werden buchstabengetreu wiedergegeben, aber gross geschrieben (auch bei adjektivischem Gebrauch)
und gesperrt. Der übrige Text der Vorlage (Original oder Abschrift) wird bei grundsätzlicher Kleinschreibung genau wieder-
gegeben, abgesehen von folgenden Ausnahmen:

a) Grosse Anfangsbuchstaben beim Satzanfang.
b) In lateinischen Texten wird u und v ausgeglichen (als Vokal immer u, als Konsonant immer v).
c) Die Worttrennung und -verbindung erfolgt nach der Vorlage.
d) Die Silbentrennung geschieht nach den heutigen respektive den lateinischen Regeln.
e) Satzzeichen werden im Allgemeinen nach heutigem Gebrauch gesetzt, dabei aber kurze Nebensätze (wie ut dicitur,
wie obgenant etc.) nicht durch Komma abgetrennt.
f) Unproblematische Abkürzungen werden aufgelöst, sei es nach den allgemeinen Regeln, sei es nach der Gewohnheit
des Schreibers. Nicht aufgelöst werden gekürzte Eigennamen und Datierungselemente, ebenso Münz- und Massanga-
ben, wenn der Casus nicht sicher feststeht.

6. Korrekturen werden in den Anmerkungen erläutert. Im Text steht die korrigierte Form.

7. Wenn fehlende Textteile nach dem Sinn oder nach einer Abschrift zweifelsfrei ergänzt werden können, stehen sie in
eckigen Klammern mit Anmerkung; nicht wiederherzustellende Textteile sind durch Punkte in eckigen Klammern ge-
kennzeichnet unter An­gabe der Länge der Lücke. In runden Klammern stehen wahrscheinliche, aber nicht vollkommen
sichere Auflösungen von Abkürzungen, so etwa Constantiens(i), wenn auch Constantiensibus möglich wäre.

8. Schreib- und Wortfehler werden nicht verbessert, jedoch in den Anmerkungen auf sie hingewiesen, wenn dies zur
Vermeidung von Missverständnissen nötig ist.

9. Anordnung bei Volltext-Edition:

a) Nummer des Schriftstücks (mit * bei Fälschung oder Verunechtung).
b) Ausstellort und Datum. Erschlossene Daten oder Datierungselemente stehen in runden Klammern. Bei Doppeldatie-
rung ist für die Einordnung das zweite Datum massgebend. Schriftstücke ohne Tages- und Monatsbezeichnung sind
am Schluss des Jahres aufgeführt, ebenso am Schluss des letzten Jahres das Schriftstück mit einer Zeitangabe wie
(1490-1499).
c) Kopfregest. Es nennt in kurzer Form den Aussteller (als Subjekt), den Empfänger und das Rechtsgeschäft.
d) Quellenbeschreibung. Der Überlieferung mit Standortangabe folgen die Angabe des Stoffes (Pg./Pap.), dann die
Masse (Breite/Höhe), nachher bei Siegelurkunden die Angaben über die Siegler und die Siegel. Die Angaben über
die Siegel be­schränken sich auf die Anzahl und den Zustand der Siegel. Siegelbeschädigungen werden mit "besch."
oder "Fragm." angegeben (wenn nichts vermerkt = gut erhal­ten). Für die liechtensteinischen Siegel wird auf: Liesching,
Walther P. / Vogt, Paul. Die Siegel in den Archiven des Fürstentums Liechtenstein bis zum Jahre 1700. In: Jahrbuch
des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein 85 (1985), S. 7-213 verwiesen. Der Siegelbeschreibung
folgen die recto (auf Plica, unter Plica usw.) und verso angebrachten mittelalterlichen Vermerke. Jüngere werden nur
berücksichtigt, sofern sie zusätzliche Informationen liefern (etwa genauere Ortsbestimmungen, Verdeutlichung des
Rechtsgeschäfts usw.).
e) Abschriften: Es werden nur Zeit der Abschrift und Standort vermerkt, ohne Voll­ständigkeit anzustreben.
f) Zum Datum: Hier werden die Eingrenzungen undatierter Schriftstücke begründet, Widersprüche in den Datierungs-
elementen erörtert und der Entscheid für eines der möglichen Daten getroffen.
g) Diplomatische und sachliche Vorbemerkungen, wobei Sekundärliteratur nur angeführt wird, wenn sie sich speziell
auf dieses Schriftstück bezieht.
h) Angabe der bisherigen Drucke. Es wird keine Vollständigkeit angestrebt, doch soll sichtbar sein, seit wann das Schrift-
stück der Forschung bekannt ist.
i) Angabe der bisherigen Regesten, ohne Vollständigkeit anzustreben.
k) Quellentext.
l) Unmittelbar auf den Text folgen die diplomatischen Anmerkungen (mit kleinen Buchstaben bezeichnet).
m) Die nummerierten sachlichen Anmerkungen folgen auf die diplomatischen Anmerkungen. Die Orts- und Flurnamen
sind soweit irgend möglich identifiziert, ebenso die Herkunftsnamen von Personen. Die beigegebenen Daten (es handelt
sich mit Ausnahme bekannter Geburts- und Sterbedaten immer nur um Erwähnungen, nicht um eigentliche Lebensdaten)
stammen aus den bekannten Handbüchern oder aus zuverlässigen genealogischen Einzelforschungen. Wenn solche
fehlen, wird ver­sucht, die Angaben aus anderen Editionen und weiterer Literatur zusammen­zustellen. Damit soll dem
Benützer ein erster Anhaltspunkt gegeben, der weiteren Forschung aber nicht vorgegriffen werden.

10. Anordnung bei Regest:

a) Nummer des Schriftstücks: Wie bei Volltext-Edition.
b) Ausstellort und Datum: Wie bei Volltext-Edition.
c) Der Quelleninhalt wird in Regestform wiedergegeben und die sich auf Liechtenstein beziehenden Textteile des
Originals oder der Abschrift in Normalschrift eingefügt. Die Auslassungen sind einheitlich durch drei Punkte gekenn-
zeichnet.
d) Quellenbeschreibung: Nur Angabe des Originals oder der besten Überlieferung mit Standort.
e) Weitere ungefähr gleichzeitige Abschriften werden nur erwähnt, wenn sie wesentliche Abweichungen in den
Namenformen aufweisen.
f) Zum Datum: Wie bei Volltext-Edition.
g) Keine diplomatischen Vorbemerkungen, sachliche nur ausnahmsweise, sofern sie zum Verständnis des Regests
notwendig sind.
h) Angabe der bisherigen Drucke: In der Regel wird nur der massgebende Abdruck zitiert.
i) Angabe der bisherigen Regesten: Ebenso.
k) Kein Quellentext. Die einschlägigen Teile des Schriftstücks werden ins Regest (c) eingefügt.
l) Diplomatische Anmerkungen: Wie bei Volltext-Edition.
m)  Sachliche Anmerkungen: Wie bei Volltext-Edition.

11. Schrift: Alle den Vorlagen (Original oder Abschrift) entnommenen Texte oder Textteile stehen in Normalschrift, alles
vom Bearbeiter Hinzugefügte kursiv. Dasselbe gilt für die diplomatischen und sachlichen Anmerkungen, doch wird dafür
eine kleinere Schrift verwendet.

12. Beilagen:

a) Das Abkürzungsverzeichnis enthält nicht nur die Auflösung der allgemeinen Abkürzungen, sondern auch die biblio-
graphisch genaue Wiedergabe der gekürzt zitierten Quellen- und Literaturwerke.
b) Ein Archivverzeichnis gibt Auskunft über den weitgespannten geographischen Bereich, aus welchem die in irgend-
einer Weise Liechtenstein betreffenden Schriftstücke zusammengetragen werden mussten.
c) Drei Register erschliessen die Urkundentexte, nämlich ein Ortsnamen- ein Personennamen- und ein deutsch/latei-
nisches Wort- und Sachregister. Während die Namen vollständig aufgenommen werden, muss beim Sachregister be-
greiflicherweise eine Auswahl getroffen werden. Eine solche wird immer mehr oder weniger zufällig und vom Bearbeiter
abhängig bleiben. Das Schwergewicht liegt bei den rechtlichen Begriffen, zu denen im weiteren Sinn auch Titulaturen,
Verwandt­schaftsverhältnisse, Abgaben und Massangaben jeder Art gerechnet werden; be­rücksichtigt ist ferner die
kirchliche und wirtschaftliche Terminologie.

Noch fehlende Informationen zur Edition werden durch "xx" bezeichnet und – sobald vorliegend – in die Edition ein-
gearbeitet.